Erdäpfel-Mangold-Strudel

Der schnelle Strudel für ereignisreiche Tage:

Vor ein paar Tagen war einer dieser Tage, an denen ich von einem Termin zum nächsten lief. Morgens – mittags – abends, mein Kalender war voll. Zum Glück hab ich schon am Vortag gewusst, dass der nächste Tag nicht viel Luft zum Kochen lässt und hab mir so ein Gericht gesucht, das ausgewogen und ausgiebig ist UND sich super vorbereiten lässt. Der folgende Strudel war das Ergebnis.

Die Zutaten:

Für den Strudel:

1 rote Zwiebel

1-2 (je nach Geschmack) Knoblauchzehen

ca. 6 Kartoffeln, in Stücke geschnitten

ca. 6-7 mittelgroße Blätter frischer Mangold

Muskatnuss

Salz, Pfeffer und Chili

Sesam und Kürbiskerne

Veganer Blätterteig (Doppelpackung von Tante Fanny)

Für den Salat:

Rucola

Bohnen nach Geschmack (hier Wachtelbohnen von Merkur)

Tomaten

Sesam, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne

Essig, Öl und Salz

 

Die Zubereitung:

Weil ich am besagten Tag wirklich null Zeit hatte, habe ich bereits am Vorabend die Kartoffeln gekocht. Dazu kannst du noch die Bohnen in Wasser einlegen, wie es auf der Verpackung steht (mit einem Teelöffel Backpulver im Wasser werden die Bohnen später beim Aufkochen noch weicher).

Am nächsten Tag zu Mittag als erstes einen Topf mit Wasser aufkochen lassen und die eingeweichten Bohnen zum Weichkochen in den Topf geben und (wieder mit einem TL Backpulver im Wasser) die angegebene Zeit köcheln lassen.

Inzwischen das Backrohr auf 170°C (Ober- und Unterhitze) aufheizen und damit beginnen, die Erdäpfel und den Mangold zu schneiden. Ich lasse bei Bio-Erdäpfeln die Schale immer mit dran und entferne nur die braunen Stellen und diese kleinen “Warzen”. beim Mangold schneide ich die Stiele in kleine Stücke (ca. 0,5 cm) und gebe sie zur Seite. Die Blätter reiße oder schneide ich grob, es kocht sich sowieso sehr zusammen. Den Knoblauch zerdrücke ich zuerst und hacke ihn dann ganz fein. Zwiebeln klein schneiden. 

Eine Pfanne mit Rapsöl erhitzen. Die Zwiebeln und die klein geschnittenen Mangold-Stiele anbraten. Danach die Kartoffelstücke hinzugeben. Den Knoblauch anrösten, Sesam und gehackte Kürbiskerne zugeben, danach zurückschalten und den Mangold dazugeben. Salz, Pfeffer und Muskatnuss dazu geben. Zugedeckt unter seltenem Umrühren ziehen lassen. Inzwischen den Teig auf einem Blech ausrollen.  Die Masse auf dem Teig verteilen und ihn dann zuklappen. Mit Wasser bestreichen und goldbraun backen lassen.

Inzwischen die Bohnen abseihen und alle Zutaten für den Salat vermengen und aufdecken. In ca. 10-12 Minuten ist der Strudel fertig. Mahlzeit!

Woher kommen die Zutaten?

Erdäpfel, Zwiebel und Knoblauch: vom Bauernmarkt in Riegersburg

Mangold, Tomaten und Rucola: aus meinem Balkon-Garten

Beim Teig bin ich diesmal einen Kompromiss eingegangen. Den veganen Tante Fanny Blätterteig gibt’s beim Merkur und Billa zu kaufen. Er ist praktisch, schmeckt super gut und ist in Minuten fertig. Gleichzeitig ist er in Plastik eingepackt und (wie sein Butter-Bruder) mit Palmfett erzeugt worden. Sicher nicht die nachhaltigste Alternative aber auf jeden Fall ein entlastender Faktor für alle, die keine Zeit oder Muße haben, selbst einen Blätterteig zu machen.
*UPDATE*: Der vegane Vollkorn-Strudelteig von Tante Fanny ist palmölfrei und zusätzlich nur innen mit einer Folie aus Plastik eingepackt, die Außen-Verpackung besteht aus Karton. Ich selbst habe den Teig noch nicht probiert aber laut meiner Mama schmeckt er super! 😀

Die Gewürze: hatte ich schon daheim (Majoran von Alnatura und Ur-Salz von Erntesegen)

Bohnen: zum Einweichen und Kochen von Alnatura (Merkur, DM oder Müller)

Sesam und Kürbiskerne: von Hofer

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